Die Wiesen sind gemäht.
Licht, das Grün, nicht satt.
Kein Distelkopf ragt länger
Aus tauschwerem Dickicht
Sonnensuchend in den Himmel.
Ich will die Tage noch nicht zählen,
die Uhren sollen ruhen.
Wenn die Natur den Herbst nicht bringt,
so holt der Mensch ihn sich selbst.
Licht, das Grün, nicht satt.
Kein Distelkopf ragt länger
Aus tauschwerem Dickicht
Sonnensuchend in den Himmel.
Ich will die Tage noch nicht zählen,
die Uhren sollen ruhen.
Wenn die Natur den Herbst nicht bringt,
so holt der Mensch ihn sich selbst.
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Nur wer sich das frühe Aufstehen abringen kann, hat es verdient die Welt als den Schatz zu sehen der sie ist; wenn Sonnenaufgang und Nebeldecke ihre Gold und Silberfäden in alles einweben.
¶ ...
Der Tag sollte als Aphorismus beginnen, sich mittags zu einem Gedicht wandeln und abends wie eine Ballade ausklingen.
Unbestimmte Schwüle unter Wolkendecke. Das Zirpen der Oberleitungen verschmilzt mit dem Bordun der unfernen Autobahn. Nur ein Milanküken wagt die Morgenruhe zu brechen.
Dichtes Nebelgeflecht, welchem Strommasten und Baumkronen entwachsen. Am Wegesrand, der Erlöser am Kreuz, das Gesicht im frühen Sonnenschein wie in einer Tauflut gebadet. Der Weg ist Kies, grober Schotter, Disteln öffnen die Faserigen Blüten. Alles ist Grün und Weiß und Gelb.